Philosophie

Philosophie der Osteopathie


Die osteopathische Medizin wird von drei Grundprinzipien bestimmt :
 
       1. Der Körper ist eine vollkommene biologische Einheit
       2. Die Struktur (Form der Organe) und deren Funktion sind voneinander abhängig.
       3. Die Fähigkeit des Körpers sich selbst zu heilen und selbst zu regulieren.
 
Hieraus wird klar, dass die osteopathische Medizin eine geundheitsbezogene, personenzentrierte und auf natürlichen Prozessen beruhende Medizinphilosophie, Wissenschaft und Kunsthandwerk darstellt. Das ethische Fundament der Osteopathie bildet Respekt und Mitgefühl gegenüber dem Patienten.
 
Medizinphilosophie
Das Leben ist Ausdruck und Wiederspiegelung einer vollkommenen Schöpfung, deren Systeme sich in einer rhythmisch balancierten Wechselwirkung befinden. Aus Sicht der Osteopathie existiert ein Selbstorganisationsmechanismus auf den drei Ebenen Körper, Geist und Seele.
 
Wissenschaft
Jedes Körperteil und jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit. Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus, dem osteopathischen Denkmodel zu Folge, nicht mehr kompensieren. Es entstehen Beschwerden.
 
Kunsthandwerk
Die Kunst des osteopathischen Therapeuten besteht darin, mit den Händen die Gewebespannungen aufzuspüren und zu beheben. Die Osteopathie behandelt demzufolge keine Krankheiten im eigendlichen Sinne, sondern Bewegungsstörungen im weitesten Sinne. Aus Sicht der Osteopathie können Bewegungsstörungen auf den drei Ebenen Körper, Geist und Seele behandelt werden.
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